Wind

Windenergieanlagen nutzen die Bewegungsenergie des Windes, die durch unterschiedliche Luftdruckverhältnisse in der Nähe der Erdoberfläche entsteht. Windenergieanlagen in Deutschland dienen ausschließlich der netzgekoppelten Erzeugung von Elektrizität. Bei der Umwandlung in elektrische Energie durch eine Windenergieanlage muss die Bewegungsenergie des Windes über die Rotorblätter zunächst in mechanische Rotationsenergie gewandelt werden. Der Rotor gibt diese Energie an einen Generator weiter, der sie schließlich in elektrische Energie umwandelt.

In Brandenburg gibt es mehr als 4.000 Windkraft-Anlagen mit einer Leistung von ca. 8.130,5 MW. Das ist der zweite Platz unter den Bundesländern. (Quelle: Bundesnetzagentur).

Vorteile der Nutzung

  • Ökobilanz: saubere und emissionsfreie Energiegewinnung
  • Unabhängigkeit: Die Nutzung von Windkraft kann zunehmend den Import von fossilen Energieträgern ersetzen.
  • Effizienz: Windenergieanlagen sind sehr effizient und haben zwischen drei und sieben Monaten schon mehr Energie erzeugt, als für den Bau und den Betrieb nötig waren.
  • Sektorenkopplung: Die Elektrolyse und Methanisierung bilden die Grundlage für eine zukünftige, erneuerbare Wasserstoff-Wirtschaft. Sie ermöglichen eine Fülle von Anwendungen in der Industrie, etwa in der Produktion von Stahl und Zement, und in Bereichen, die nicht elektrifiziert werden können.