Methodik Freiflächen

Für die Berechnung der Solarpotenziale auf Freiflächen wurden folgende Datensätze verwendet:

  • Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS): Ermittlung potenzieller Flächen und Restriktionsflächen.
  • Weitere Geodaten zur Klassifikation von Abwägungs- und Ausschlussflächen (u. a. Daten zum Freiraumverbund, zu Bodendenkmälern und Schutzgebieten).

Als Ausschlusskriterien für die Errichtung von Freiflächenanlagen wurden folgende Einschränkungen angewendet:

  • Siedlungsflächen, Wohngebiete, Plätze
  • Straßenachsen
  • Flugverkehr
  • Leitungen
  • Industrie und Gewerbe
  • Flächendenkmäler
  • Freiraumverbund
  • Wald, Natur- und Landschaftsschutzgebiete
  • stehende und fließende Gewässer, Überschwemmungs- und -risikogebiete
  • Flächen < 0,5 ha.

Dargestellt im Solaratlas Brandenburg sind:

  • EEG-Basisflächen, u. a. Freiflächen, Parkplätze, Deponien und Halden und Randstreifen von Autobahnen und Bahnstrecken nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG).
  • Landwirtschaftliche Flächen mit besonders ertragsarmen Böden außerhalb des EEG (Bodenzahl < 23) und alle künstlich entstandenen Seen oder Baggerseen.

Bei der Betrachtung der Ergebnisse dieser Potenziale für Photovoltaikanlagen auf Freiflächen ist zu beachten, dass nicht für alle Beurteilungskriterien die notwendigen Daten in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Das betrifft z. B. den gebietsbezogenen Artenschutz und geplante Bauvorhaben.


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